Offene Tür



Mögen sich auf Ihrem Weg

Türen und Herzen öffnen !


Offene Tür ins Weite: (c) Birgitta

 

Kunstwerk: Frieden (c) Margrit Kehl

 

 

Friedenstür

Geh den Weg

behutsam hinauf

nimmt die Treppe

im Lebenshaus,

um dich triste Mauern

mit Wunden gezeichnet,

Geh nach oben

Schritt für Schritt

nimm nur dein Herz mit

- Regenbogensehnsucht -

Die Tür steht offen für dich

Jetzt atmet dir

der neue Morgen entgegen

 

Poesie: (c) Birgitta


Auf dieser Seite ist Raum gegeben,

um eigene Gedichte, Texte...poetische Verse

zu übermitteln,

die dann hier einen schönen Platz finden.....

Ich freue mich darauf....

 

Bitte den Namen angeben (c), vielen Dank!

PS. In den letzten Tagen gehen auch anonym Gedichte ein,

was ich schade finde, so kann ich mich gar nicht bei den Poeten bedanken.


Kommentare: 69
  • #69

    Edith Maria Bürger (Sonntag, 17 September 2017 12:27)

    Liebe , geschätzte Birgitta!:)

    Ein kleiner Gruß zum baldigen Herbstanfang.

    Herzliche Grüße
    deine Poesiefreundin Edith Maria

    Ich sollte jetzt...

    Ich sollte jetzt gehen,
    so lautlos,
    wie der Sommer ging
    und hinten im
    heimelnden Hof
    den Winkel besetzen,
    wie ein Gefährt,
    das mich jenseits bringt,
    dort, wo das Blühen
    den Himmel erreicht,
    stiehlt sich die
    Wehmut davon
    und Ölbäume
    salben das Herz.

    (C) Edith Maria Bürger

  • #68

    Elias & Miriam (Donnerstag, 24 August 2017 15:08)

    Wir können zwar keine Gedichte schreiben,
    aber durch die "offene Tür" hier treten wir
    gerne ein und lesen die anderen tollen Verse
    und Gedanken.

  • #67

    Edith Maria Bürger (Freitag, 16 Juni 2017 11:08)



    Selbstvergessenheit

    Welchen Grad an Lust wir schon erfahren,
    können wir nur dann ermessen,
    indem wir uns dem Selbst ganz offenbaren,
    umfängt uns bald das Selbstvergessen.

    Sei es der Liebe Lust und Sehnsuchtswillen,
    mit allen Stärken, Schwächen, die uns rühren,
    um den Genuss des Augenblicks zu stillen,
    bekommen wir den Hang des Inneren zu spüren.

    Die reiche Ernte unserer Leidenschaft
    die unser Fühlen nun erbringt,
    erfüllt und hebt die Schaffenskraft,
    bis uns die Selbstvergessenheit umringt.

    Gleich welche Lust des Lebens wir erfahren:
    Erst im Erfüllten können wir das Gut ermessen,
    und wir den Blick für Andere bewahren,
    sind wir gelöst, im Selbst uns zu vergessen.

    © Edith Maria Bürger

  • #66

    Vera (Mittwoch, 08 März 2017 23:55)

    Frühling -
    oh wie ich mich freue
    Dich begrüßen, welch ein Glück !
    Wischt mit federleichter Hand
    wintergraue Zeit vom Land.

    Frühling -
    oh wie ich dich fühle
    und wie meine Seele schwingt
    Zarte Blüten sprießen wieder
    und ein Vogel der mir singt.

    Frühling -
    oh wie ich dir danke
    für dein Kommen Jahr für Jahr.
    Alle Herzen höher schlagen
    nach so winterschweren Tagen.
    (by Vera)

  • #65

    Birgitta (Sonntag, 29 Januar 2017 22:47)

    Hallo VeNoMa,

    leider bist du mir unbekannt
    und ich kann mich nicht bedanken
    für die wunderschönen Gedichte,
    die du durch die "offene Tür" bringst,
    sehr viel Poesie und Tiefe
    kommt hier an.

    Vielen Dank möchte ich sagen
    und ein großes Lob zu dir hin tragen,
    Poesie macht reich das Menschenleben,
    Licht und Freude will sie uns geben....

    nochmals vielen Dank,

    Birgitta

  • #64

    VeNoMa (Sonntag, 29 Januar 2017 13:22)

    Du bist der letzte Rosenstrauch
    in meines Herzens Garten
    ich weiß, dass ich zum Leben brauch
    der Blüten Wundertaten

    So wertvoll stehst du ganz allein
    und doch mit Glanz und Pracht
    nur Wasser, Erd und Sonnenschein
    hat dieses Werk vollbracht

    Du blühst nicht nur an Knospen reich
    du glänzt voll Hoffnungsschimmer
    die Dornen hart, doch zart zugleich
    verlässt dein Blick mich nimmer

    Du hast der Wurzeln festen Halt
    an dir kann Liebe sprießen
    der Winter Trübsal nie zu kalt
    dass sie dich welken ließen

    Du bist der Strauch, der immer steht
    kann freudig dich erwarten
    als Freund, der nie zugrunde geht
    in meines Herzens Garten

  • #63

    Jeremia (Sonntag, 22 Januar 2017 02:04)

    wortlos geworden
    durch die worthülsen
    in der Lebenswüste

    wieder worte gefunden
    durch poetische Anregung
    im poesielebensgarten

    der poet findet
    und schreibt

  • #62

    Manuel (Sonntag, 22 Januar 2017 01:53)

    Gefunden die Rose
    im Lebensraum
    verirrt und verwundet
    lange Zeit
    Gefunden den Glauben
    im Vertrauensraum
    verirrt und verwundet
    lange Zeit
    Bange gesucht
    das helle Licht
    und weiter gesucht
    Begegnungsraum der Poesie
    schafft neuen Sinn
    Frühlingsrosen
    senken sich ins Herz

  • #61

    VeNoMa (Samstag, 21 Januar 2017 21:37)

    Weißt du, wohin der Weg mich führt
    wenn uns das Leben trennt
    Und nur noch Poesie berührt
    des Herzens Fundament

    Die Zeilen waren stets mein Schwert
    viel schärfer noch als Klingen
    denn alles, was ihr Schaft durchfährt
    lässt tote Saiten schwingen

    Zu lange war die Erde kahl
    dem Lebensgeist beraubt
    in ihres Winters Hungermahl
    sie an den Frühling glaubt

    Nun steht sie schon im Blumenkleid
    doch immer noch allein
    und fragt sich, wann wird ihr Geleit
    bei seiner Liebsten sein

  • #60

    Birgitta (Freitag, 20 Januar 2017 18:26)

    Für Jerome,
    leider sehe ich hier keine Maus
    in diesem winterlichen Haus,
    natürlich ist die Tür offen im Lebensraum
    und man kann es tatsächlich glauben kaum,
    wer den Weg zu uns hier findet
    und Barrieren trotz allem überwindet.
    Vielleicht kommst du wieder hierher,
    liest meine Zeilen, die ehrlich sind sehr.
    Poesie kann machen froh das Herz
    ohne Alkohol, das ist kein Scherz.
    Freude kann begleiten das Leben,
    das uns als Geschenk ist gegeben,

    alles Gute auf deinem Weg
    und immer einen sicheren Steg,

    Birgitta

    PS. Anonyme Worte machen traurig der Poetin Herz.....

  • #59

    jerome (Freitag, 20 Januar 2017 16:00)

    Guten Tag
    du kleine Maus du wonnest hiel in unserem Haus
    ich bine gerade vill zu offen den ik bin gerad vool besoooohffen

  • #58

    sieghild (Sonntag, 25 Dezember 2016 11:00)

    Noch vom Schlaf getränkt der Blick
    schwebt ein Engel mir herein

    Wie aus Träumen
    Märchenhaft
    ward er mir geboren
    kam ganz still
    Kristallenklar
    in der Nacht zu mir geflogen
    Schatten flüchten
    Schleierhaft
    über Seelen federleicht
    *
    Engel schweben ohne Hast
    mit dir durch dein Reich
    *
    Engel schweben ohne Rast
    schützen uns auf allen Wegen
    ©&ie


  • #57

    sieghild (Dienstag, 20 Dezember 2016 12:45)

    Engel führen keinen Schatten
    in der Seele ist ihr Platz
    wie ein Windhauch, so gelassen
    weht ihr zarter Flügelschlag

    triste Tage die uns schrecken
    filtern sie in ihren Liedern
    weben sie zu Notendecken
    Melodien klingen wieder

    aus dem Brunnen ihrer Zuflucht
    sonnenhell der Himmel klart
    schweigend sie im Heut versinken
    Engel sind uns erdennah
    ©&ie

  • #56

    Edith Hornauer (Sonntag, 11 Dezember 2016 13:45)

    Hier fällt der Schnee zärtlich.
    In seinen reichen Gesten
    fühle ich Freundlichkeit.
    Das Tal strahlt hell und weit.
    Der Himmel hoch über mir
    gibt sich unversehrt,
    obwohl er gerade in Flocken fällt.
    Dies alles zu sehen ist so
    niemals verkehrt
    im zärtlichen Schnee
    in dieser Welt.....

  • #55

    Edith Hornauer (Freitag, 09 Dezember 2016 14:52)

    ...diese Zeit

    Ich laufe in Grau und Dunkel.
    Fühle gar nicht winterlich.
    Vermisse die weißen Flöckchen,
    die sonst weich fallen auf mich.

    Ich mag diesen Raureif auf Bäumen,
    diese herrliche Glitzerwelt.
    Ich mag, wenn sie so meinen Weg säumen
    und alles den Tag mir erhellt.

    Ganz plötzlich ist da ein Reh
    wie erstarrt außerhalb der Zeit
    für mich hingestellt.
    So friedlich zeigt sich
    die Natur in ihrer Welt.

    Ich stelle meine Wünsche
    hinten an....

  • #54

    Klaerchen (Mittwoch, 07 Dezember 2016 17:54)

    Ein Licht für Dich
    für alle und für mich
    möge es im Herzen leuchten
    den Weg aus der Dunkelheit zeigen
    in das Licht der Freude
    in diesem Leben ewiglich.
    K.S.2009

  • #53

    Horst.M. Kohl (Montag, 05 Dezember 2016 18:21)

    Lebe in Bescheidenheit

    Mehr als du brauchst zum Leben
    beginne, nicht danach zu streben.
    Erliege nicht zweifelhafter Verlockung
    am Ende wartet nur Verspottung.

    Was du mit deiner Hände Arbeit hast geschaffen
    sind, deines Leumunds rechte Waffen.
    Redlichkeit, gebührt der Ehre
    damit übersteht man aller Zeiten Schwere.

    Werde nicht einer der nur lebt, für sich
    sonst bist du einst allein, "nur für dich".
    Werde auch nicht jener, der sein Geld verstreut
    darüber sich nur der Händler freut.

    Sei ein fleißiger Mensch, der nicht den Tag verträumt
    sonst hast, du irgendwann dein Wohlergehen versäumt.
    Beachte stets die Gesetze Gottes
    auch sehr, auf deine Wahl des Wortes.

    In der Redlichkeit des Denken
    lasse dich getrost vom HERREN lenken.
    "Ficht" dich Satan an, sorg dich nicht
    falte die Hände zu Gott, er verlässt dich nicht.

    Sei nicht einer, der am Leben nur vorüberjagt
    sich über Versäumtes nur beklagt.
    Wenn du solches auch als Schmerz empfindest
    du dich zu sehr an irdisch Dinge bindest.

    Wie vom Nebel ist das Leben oft verhangen
    um sein Seelenheil man beginnt zu bangen.
    Gehe den von Gott befohlenen Weg
    dein Leben auch getrost in seine Hände leg.

    (c) Horst M. Kohl, Dezember 2016
    www.jakobus-poesi.de

  • #52

    Horst M. Kohl (Montag, 07 November 2016 17:59)

    Ein Gedicht für ALLE Mütter

    Geschafft
    Schon sehr früh und jeden Tag
    Das ein Leben lang
    Harte Arbeit, nichts als Plag
    Und dies empfunden, nicht als Zwang

    Es war für dich Erfüllung einer Pflicht
    Getan, was du musstest tun
    Nun bist du alt, dein Köper, er gebricht
    Gönne dir die ruhige Zeit, lasse deine Hände ruhn

    (c) Horst M. Kohl, August 2016
    www.jakobus-poesi.de

  • #51

    Horst M. Kohl (Mittwoch, 02 November 2016 18:29)

    Das soll es gewesen sein?

    Es ist selten geworden
    einander zu begegnen, mit lieben Worten.
    Der Mensch ist gewillt, unwichtigen Dingen nachzujagen
    hat keine Zeit, mal Lasten anderer Menschen zu tragen.

    So gehen für ihn, die Jahre dahin
    dann kommen die Fragen, nach dem WOHIN.
    Die schönste Lebenszeit, sie wurde versäumt
    dem Unnötigen zu viel Wichtigkeit eingeräumt.

    Getriebener Mensch hat versäumt, wirklich zu leben
    er erlag der Verführung, nur nach Wohlstand zu streben.
    Nahm sich kaum Zeit für Menschen um sich herum
    ist nun alleine, seine Welt, sie bleibt für ihn stumm.

    Es ist der Lohn des ständigen Wohlstandsstreben
    um am Ende vielleicht, alleine zu leben.
    Liegt nur im vielen Geld das Wohlempfinden
    wird man niemals darin, wirkliche Wahrheit finden.

    Es ist bekannt, das "letzte Hemd hat keine Taschen"
    keiner kann mehr von seinem Reichtum naschen.
    Unten in der kühlen Erd
    ist auch der größte Reichtum nichts mehr wert.

    Erfreue dich also zur Lebenszeit
    an jeder schönen Kleinigkeit.
    Musst dich nicht groß bemüh`n
    auch für dich, die Blumenwiesen blüh`n

    Copyright by Horst M. Kohl
    www.jakobus-poesi.de

  • #50

    Edith Maria Bürger (Sonntag, 18 September 2016 11:22)

    Liebe Birgitta!
    Die Farben des Sommers verblassen,
    doch wünsche ich dir,
    dass du sie im Herzen bewahrst,
    und innere Zufriedenheit dein
    Wegbegleiter bleibt und dich wärmt.
    Liebe Grüße Edith Maria

    Ich sollte jetzt...

    Ich sollte jetzt gehen,
    so lautlos,
    wie der Sommer ging
    und hinten im
    heimelnden Hof
    den Winkel besetzen,
    wie ein Gefährt,
    das mich jenseits bringt,
    dort, wo das Blühen
    den Himmel erreicht,
    stiehlt sich die
    Wehmut davon
    und Ölbäume
    salben das Herz.

    (C) Edith Maria Bürger

  • #49

    Marianna (Montag, 22 August 2016 00:06)

    "Wenn Düfte sichtbar wären wie Farben,
    dann könnte man einen Sommergarten
    in einem Regenbogen sehen."

    Den Vers habe ich neulich gelesen,
    aber ich weiß nicht mehr,
    von wem dieser Stammt...

    Auf Ihrer Seite,
    werte Birgitta,
    habe ich den Regenbogen
    gefunden....

  • #48

    Edith Maria Bürger (Samstag, 09 April 2016 11:20)

    Frühlingstraum
    Verträumt ich aus dem Fenster schau,
    der Himmel heut in hellem Blau,
    die Luft erfüllt von leisem Schwirren,
    die ersten Bienen sich verirren.
    Im Apfelbaum, dem kahlen,
    erwachen von den Sonnenstrahlen,
    die jungen zarten Knospen
    und recken sich empor,
    kleine Blumenelfen summen hell,
    im Hintergrund als Chor.
    Es öffnet sich ein Meer von Blüten,
    in wundersamer Farbenpracht,
    nun gilt es jetzt sie zu behüten,
    mit meinen Händen zart und sacht.

    Von diesem leisen Singen
    und diesem süßen Duft,
    erfüllt sich zaghaft nun
    die milde Frühlingsluft.
    Versonnen ich am Fenster stehe,
    noch lange, lange Zeit,
    den kleinen Apfelbaum dort sehe,
    er leuchtet weit und breit.

    So wie er vorm Hause stand,
    im herrlich blühenden Gewand,
    ja dieser, unser Apfelbaum-
    er ist im nächsten Jahr-
    leider nur ein Frühlingstraum.

    © Edith Maria Bürger

  • #47

    Edith Maria Bürger (Montag, 25 Januar 2016 22:32)

    Ende und Anfang

    Schneewehen
    zerfallen zu Tränen
    im Rinnsal vereint
    auf dem Weg in die
    Vergänglichkeit.
    Dazwischen
    die Dürstenden
    jeden Tropfen verschlingend
    beschützen
    Ende und Anfang zugleich
    und die Zeit flieht nicht
    vor dem Augenblick
    des Erwachens.

    © Edith Maria Bürger

  • #46

    Christine (Samstag, 21 November 2015 18:29)

    November
    November - es ist November,
    so steht's auf dem Kalender.
    Mal Sonne, mal Sturm und Regen,
    er zeigt sich durchwachsen eben.
    Die Tage sind nun kurz und grau
    und unsere Stimmung - die ist mau.
    Er bringt das trübe Wetter mit
    und hat uns damit voll im Griff.
    © by Christine

    Hallo liebe Brigitta,

    die milden Temperaturen sind nun Vergangenheit, der November zeigt sich von seiner schmuddeligen Seite und ich schicke heute die letzten Herbstgrüße, bevor die Vorweihnachtszeit beginnt. Ja - nächste Woche ist der 1. Advent und wir fragen uns, wo ist die Zeit geblieben. Ich wünsche nun ein unbeschwertes und stressfreies Wochenende und sende liebe Grüße mit einem Hauch Berliner Luft

    Christine

  • #45

    klaerchen (Sonntag, 08 November 2015 12:31)

    Ein Abschied für immer,
    ein Tränenschimmer
    vor den Augen,
    dein Glauben
    du siehst was du verloren hast
    irgendwann wieder.
    Lieder die man gelernt
    vergißt man nicht.
    Die Musik spielt
    die schönesten Melodien,
    erfüllen dir Herz und Seele,
    das niemand sie quäle.
    Klaerchen

  • #44

    Edith Maria Bürger (Donnerstag, 01 Oktober 2015 11:20)

    Eine wunderbare Kombination, nein, eine Komposition, Bild und Text fließen ineinander über. Ich habe selten so etwas in Harmonie stehend, sehen und lesen dürfen! Danke für diese Friedensbotschaft!
    Liebe Grüße Edith Maria

  • #43

    Margrit (Sonntag, 27 September 2015 22:52)

    Ruhe finden

    Die Stille kann man hören! Versuche wann immer es dir möglich ist, die Ruhe in der Stille zu hören! Wenn du dir Ihr bewusst wirst, ist es auch in dir selbst still und du spürst das Leben das du bist.

    Zitat Sohn Andreas Kehl !

  • #42

    Wolfsfrau (Sonntag, 27 September 2015 16:12)

    Aus einem Quellstein fließt das Wasser,

    aus einem Gedanken ein Gedicht,

    aus einem Holzklotz tritt das Kunstwerk,

    aber die Quelle sind wir nicht.

    © H.F:

  • #41

    Gudi (Sonntag, 27 September 2015 03:13)

    Liebe Birgitta,
    einen lieben Herbstgruß, möchte ich Dir senden.
    Oft, erwärmt sich meine Seele in Deiner "Pagenwelt" und... ich bekomme wieder Kraft.
    Ich wünsche Dir, einen sonnigen Herbst Gudi

    Die Welt ist allezeit schön

    Im Frühling prangt die schöne Welt
    In einem fast Smaragden Schein.

    Im Sommer gläntzt das reife Feld,
    Und scheint dem Golde gleich zu seyn.

    Im Herbste sieht man, als Opalen,
    Der Bäume bunte Blätter strahlen.

    Im Winter schmückt ein Schein, wie Diamant
    Und reines Silber, Fluth und Land.

    Ja kurz, wenn wir die Welt aufmercksam sehn,
    Ist sie zu allen Zeiten schön.

    Barthold Hinrich Brockes 1680 - 1747

  • #40

    Klärchen (Mittwoch, 23 September 2015 11:13)

    Gelassenheit und Liebe

    Nur aus der Kraft der Liebe
    leben wir gut.
    Aus der Lebenswüste
    von Stress und Fassade
    in die blühende Landschaft
    von Gelassenheit und Liebe.

    Klärchen 2015

  • #39

    Brigitte (Dienstag, 15 September 2015 18:39)

    Herbstgedanken

    Kaum ist der Sommer fortgegangen,
    da zeigen sich die Nächte kühl.
    Im Nebel scheint die Welt gefangen,
    Natur zeigt uns ihr Wechselspiel.

    Die Luft den Herbst wohl lässt erahnen,
    die Kraft der Sonne bald erlischt,
    Längst zogen Vögel ihre Bahnen,
    das Herzblut sich mit Wehmut mischt.

    Die Kälte kriecht über die Dielen,
    beharrlich in mein Haus hinein,
    Und will der Wind mit Bäumen spielen,
    lädt mancher Ast ihn dazu ein.

    Am Abend schau ich in die Ferne,
    die Dunkelheit misst jeden Raum.
    Am Horizont funkeln die Sterne,
    und träumen bald den Wintertraum.

  • #38

    Sieghild (Montag, 14 September 2015 13:49)

    Es reift die Frucht
    es blasst die Rose
    das braune Blatt
    am Baume thront
    und jedes Jahr
    welkt Laub für Laub
    es welkt das Herz …
    verfällt zu Staub
    ©&ie

  • #37

    Martina Pfannenschmidt (Sonntag, 13 September 2015 18:04)

    In einem Boot aus weißem Nebel
    treibe ich durch die Nacht.

    Federleicht wandele ich über taufrische Wiesen
    und schreite durch das Tor, hinter dem die Träume wohnen.

    Farblose Gestalten schweben mir entgegen,
    um gleich darauf zu entschwinden,
    wie ein Schneegestöber im Sommerwind.

    Ein glasklarer See lädt mich zum Verweilen ein,
    während sanfter Regen die goldenen Zeiger der Zeit anhält.

    In einer fernen Galaxie erscheint ein Regenbogen,
    wie ihn niemand schöner sah.

    Aus einem Wolkenschloss
    fallen bunte Blumen auf die Erde hernieder.

    Ein Schmetterling trägt mich auf seinen
    Flügeln dem Himmel entgegen.

    Zaghaft ergreife ich einen Stern,
    der bald darauf in meinen Händen zu Staub zerfällt.

    Du bist, der du bist, flüstert der Mond
    und weist mir den Weg.

    Langsam bringt mich mein Boot zurück
    zum Ufer der Zeit
    und entlässt mich in einen neuen Tag.

    © Martina Pfannenschmidt, 2015

  • #36

    Edith Maria Bürger (Montag, 17 August 2015 18:11)

    Glaube
    Wenn auch die
    Gedanken schweigen
    in des Traumes stiller Ruh`
    wird Er sich dennoch
    dankbar zeigen
    deckt dich
    mit sanftem Lächeln zu.

    © Edith Maria Bürger
    ( inspiriert beim Durchwandern der tiefsinnigen, poetischen Seiten :))

  • #35

    Vera (Montag, 17 August 2015 17:30)

    Mit den Augen des Herzens sehen
    spüren wir wieder und können verstehen
    was uns vereint tief in unseren Seelen..
    wenn sich die letzten Schleier heben

    Gegensätze uns nicht mehr trennen
    wenn wir nicht vor uns selbst wegrennen...

    Mit dem Spüren was wirklich zählt
    erschaffen wir eine friedvolle Welt -

    Leben in Würde und Achtsamkeit !
    Leben bewahren für alle Zeit !

    ( by Vera - inspiriert durch Dein Bild: Mit dem Herzen sehen und leben)

  • #34

    Sieghild (Samstag, 08 August 2015 23:30)

    Inmitten
    warmer Erde
    inmitten meiner Sicht
    wo Wellen farbig werden
    wo sich die Brandung bricht
    tanzt auf dem Meer
    die Möwe im warmen
    Sonnenlicht

    (c)&ie

  • #33

    Christine Wolny (Dienstag, 04 August 2015 17:02)

    SOMMERFREUDEN

    Der Sommer gibt noch einmal Gas.
    Und wir, wir müssen mit.
    So mancher stöhnt,
    das stört ihn nicht.
    Er ist so richtig fit.

    Mach’s dir gemütlich, liebes Kind.
    Spann auf den Sonnenschirm
    Dann brenne ich dir nicht so toll
    auf dein geplagtes Hirn.

    Trink etwas Kühles, iss ein Eis.
    Es gibt so schöne Sachen,
    die jetzt im Sommer, glaube mir
    viel Freud den Menschen machen.


    © Christine Wolny

  • #32

    Ulla (Sonntag, 28 Juni 2015 22:10)

    Ich sehe was…

    Ich sehe was, was du nicht siehst
    das ist das Lachen in deinen Augen, das Leuchten das von innen strahlt.
    Ich sehe was, was du nicht siehst
    das ist die Traurigkeit, der Schmerz, wenn er berührt dein Herz.
    Ich sehe was, was du nicht siehst
    das ist der Engel in dir, der die Steine auf meinem Weg bunt bemalt.
    Ich sehe was, was du nicht siehst
    das ist deine Liebe die mich umfängt und mir schöne Zeiten schenkt.
    Ich sehe was, was du nicht siehst
    das hat die Farben des Regenbogens – aus denen meine Träume gewebt

    © Ulla Keleschovsky

  • #31

    Edith Maria Bürger (Freitag, 05 Juni 2015 10:32)



    Gebet an die Hoffnung

    Sehnsuchtsvoll Gedanken fliegen,
    über Wiesen, weite Felder,
    stimulieren mich und siegen,
    über Tiefen dunkler Wälder,

    suchen in der Seelenhülle,
    noch ein flackernd helles Licht,
    dass sich ein hoher Traum erfülle,
    und nicht wie Scheiterhaufen bricht.

    Oh, lass mich fliegen in Gedanken,
    weit über mich hinaus,
    bring den Funken nicht ins Wanken,
    er ist mir Herz und Haus,

    das gemauert ist in Festen,
    und Seelenkriege übersteht,
    und nicht in Ruinenresten,
    vom Wind verweht,
    verweht...

    (c) Edith Maria Bürger

  • #30

    Vera (Donnerstag, 21 Mai 2015 08:00)

    Maifreuden
    Zum Fest der Sinne ruft der Mai
    Es locken süße Düfte
    Im Blütengarten der Natur
    führt eine lichte Freudensspur
    weh`n frühlingsmilde Lüfte..

    Wo Schmetterlinge wie befreit
    die zarten Flügel schwingen
    da tanz auch du im schönsten Kleid
    und spüre deine Heiterkeit
    wenn alle Vögel singen..

    Vera im Mai 2015

  • #29

    Kerstin Davidsen (Montag, 11 Mai 2015 01:08)




    In Händen halt ich's fest



    Ich habe einst genossen
    Den Tag furchtbar geliebt
    Des Nachts Tränen vergossen
    Vom Leben viel versiebt

    Ich habe einst gewusst
    Was Liebe mir bedeutet
    Mein Herz von innen verrußt
    Die Glocken mir geläutet

    Ich habe viel verlernt
    Von Freude und von Glück
    Die Sonne sich entfernt
    Kommt nicht zu mir zurück

    Ich habe oft gelacht
    War immer ausgelassen
    Ganz viel an Dich gedacht
    Nun kann ich es nicht fassen

    Ich habe mich verändert
    Mein Seelenheil geschwächt
    Die Augen sind gerändert
    Das Leben sich gerächt

    Ich hab noch so viel vor
    Will alles wach erleben
    Ich bin schon kurz davor
    Ich will es mir jetzt geben

    Ich hab mein Herz gefunden
    In Händen halt ich's fest
    Geschlossen sind die Wunden
    Bis auf den letzten Rest


    Kerstin Davidsen
    März 2015

  • #28

    Sabine Müller (Freitag, 01 Mai 2015 20:55)

    Ein Maientag
    -Pantun-

    Ein Maientag, so wie gemalt,
    Herr Lenz will heut spazieren geh´n,
    der Himmel blau, die Sonne strahlt,
    alles grünt und blüht so schön.

    Herr Lenz will heut spazieren geh´n,
    froh schlendert er durch die Natur
    alles grünt und blüht so schön,
    traumhaft ist es in Wald und Flur.

    Froh schlendert er durch die Natur
    mit Veilchenduft und blauem Band
    traumhaft ist es in Wald und Flur,
    Herr Lenz zeigt sich heut sehr galant.

    Mit Veilchenduft und blauem Band
    der Himmel blau, die Sonne strahlt,
    Herr Lenz zeigt sich heut sehr galant,
    ein Maientag, so wie gemalt.

    © Sabine Müller
    Mai 2015

  • #27

    Christine Wolny (Freitag, 01 Mai 2015 08:16)

    Maifreuden

    Der erste Mai ist zauberhaft.
    Der Flieder duftet stark.
    Im Wald singen die Vögelein.
    Es ist ein schöner Tag.


    Mein Herz ist voller Freude heut´.
    Du kommst, das sagt es mir.
    Jetzt dauert´s wirklich nicht mehr lang.
    Mein Blick geht stets zur Tür.


    Dann ist nicht nur der Mai gekommen.
    Auch Du bringst Wonne mit.
    Du wirst dann ständig um mich sein,
    wenn´s geht auf Schritt und Tritt.

    C.W.

  • #26

    Christine (Freitag, 24 April 2015 17:12)

    Muttertag
    Weißt du noch wie es damals war,
    du riefst ständig nach Mama.
    Denk an deine Kinderzeit,
    Mama war stets für dich bereit.
    Drum wollen wir DANKE heut ihr sagen,
    Mama - wir sind froh dass wir dich haben.
    © by Christine H.

  • #25

    Christine (Freitag, 24 April 2015 17:10)

    April - April
    April - April macht was er will.
    Doch ist er endlich dann vorbei,
    folgt ihm der Wonnemonat Mai.
    Da tanzen wir in den Mai hinein,
    wollen uns der Blütenpracht erfreu'n.
    Auch Schmetterlinge tanzen in der Luft,
    es riecht herrlich nach Frühlingsduft.
    © by Christine H.

  • #24

    Edith Maria Bürger (Montag, 20 April 2015 20:12)


    Gestern
    Sehnsucht treibt dich die hölzernen Stiegen hinauf.
    Kein unachtsamer Atemzug
    zerstört die spinnengewobenen Netze der Zeit.
    Licht und Schatten tanzen voller Harmonie,
    schweben mit gläsernen, zerbrechlichen Füßen
    über matten unberührten Staub.
    Halbgeöffnete Truhen laden ein
    Vergessenes hineinzulegen,
    Verlorengeglaubtes hervorzuheben,
    wie Alben voller Poesie,
    die nicht verschlossen bleiben möchten,
    die ihren noch zarten Veilchenduft verströmen,
    und mit Vertrautem deine Seele umschmeicheln.
    Kostbares, wie die alte Standuhr,
    ihr meisterlich geschnitztes Gehäuse
    achtlos an die Wand gelehnt.
    Kein stündlicher Glockenschlag erinnert an ihr Dasein.
    Ihr Schlüssel zum Verwelken der Zeit
    liegt irgendwo im Verborgenen,
    wie die Puppe im äußersten Winkel im Gebälks,
    stumm sitzt sie da, mit Traumgespinsten im Haar,
    das alte Lächeln ist ihr geblieben.
    Ein Lächeln, verklärt, das der Puppe gleicht,
    umspielt deine Lippen, still wendest du dich ab,
    nur deine Schritte hinaus
    hinterlassen Spuren im Staub der Zeit.

    (C) Edith Maria Bürger

  • #23

    greta hennen (Samstag, 11 April 2015 20:27)

    Ein unerwarteter Besuch

    Ein unerwarteter Besuch!
    Sie machte sich so lange rar.
    Nun mach' ich gerne den Versuch,
    zu fragen was der Grund wohl war.

    Die Dame hat mir nun gestanden,
    sie war so lange depressiv.
    Sie fühlte sich so unverstanden.
    Im Sommer lief so manches schief.

    Doch jetzt, erklärte sie mit Strahlen,
    ist sie befreit von dieser Schwüle.
    Es tut ihr Leid, sie kann nicht prahlen.
    Sie hatte schwankende Gefühle.

    Die seien auch ihr selbst verhasst.
    Sie hat sich gar nicht mehr getraut.
    Und sie bereut, was sie verpasst.
    Man hat ihr auch den Weg verbaut.

    Und hinter Schleiern sie versteckt
    sehr oft ein Lächeln hat versucht
    Man hat erreicht, was man bezweckt.
    Ach, wie hat sie das verflucht.

    Es war egal, was sie auch machte,
    ob sie gelächelt eine Spur,
    oder aus vollem Herzen lachte,
    man hat geschimpft in einer Tour.

    Sie sagten ihr, sie übertreibe
    doch ihre Liebe, ja beileibe
    Und vielen wurde es zu heiß.
    Das könnte sein, ich weiß, ich weiß!

    Doch seid auch ihr nicht immer gleich,
    stets gut gelaunt und strahlend drauf.
    Und ihre Stimme wird ganz weich.
    Sie setzt sogar ein Lächeln auf.

    Ich sage ihr, dass reine Wonne
    für mich stets Ihr Erscheinen sei.
    Was wären wir denn ohne Sonne?
    Dann wär' das Leben rasch vorbei.

    (c) Greta Hennen

  • #22

    Christine Wolny (Donnerstag, 09 April 2015 22:51)

    Veilchenblau

    Veilchenblau die Augenfarbe
    zum Verlieben schön
    sah die kleinen Blümelein
    treu im Garten stehn

    Pflückte mir ein paar mit Freude,
    nahm sie in das Haus,
    denn ich will sie immer sehn
    ist ein Augenschmaus

    (c) Christine Wolny

  • #21

    Christine (Mittwoch, 01 April 2015 18:07)

    Ostern
    Der Osterhase ist verwirrt,
    hat sich der Wettergott geirrt?
    Keine Sonne weit und breit,
    statt dessen hat's noch mal geschneit.

    Wo soll die Eier er verstecken,
    überall nur kahle Hecken.
    Er sieht sich um und sucht und schaut
    und entdeckt einen gelben Strauch.

    Ach ist das schön, was er jetzt sah,
    ein paar Forsythien sind schon da.
    Und nun wisst ihrs, wollen wir wetten,
    da wird er seine Eier drin verstecken.
    © by Christine H.

  • #20

    Helga F. (Montag, 30 März 2015 22:47)

    Leise summt die Seele ihre Melodie -
    Gefühle weich und warm,
    zusammengerollt wie eine Katze,
    schnurrend neben dem Kamin.
    Zuhause, geborgen in sich selbst,
    ein Friedenslicht erhellt die Welt.

    ©H.F.