Auf dieser Seite werden in der nächsten Zeit weitere Gedichte

von jungen Lyrikern veröffentlicht,

denen ich hier eine kleine "Veröffentlichungsplattform" bieten möchte.

 

Unten auf dieser Seite können Besucher eigene Gedichte vorschlagen.

 


Was ist das Leben?

 

Das Leben ist ein großes Geschenk.

Wir sollten es annehmen!

Wenn ich meine Augen auf die Schönheit lenk

Denk ich, wir sollten Dank dafür geben.

 

Doch wie, wenn manchmal alles so trist

So angsterfüllt und gruselig ist?

Wenn keiner den richt´gen Weg kann weisen

Und Zweifel dir Löcher ins Herze frisst?

 

Dann schau nicht zurück, schau nach vorn,

Egal, wie weit du gesunken bist.

Egal, wie überfüllt die Grube von Dorn

Am Ende des Dunkels ein Lichtstrahl ist,

Er wird dir zeigen des Lebens Sonn´.

 

(c) Elisabet Gatzka

 

Die Nacht

 

Ich seh´ die Sterne am Horizont,

Den Mond, der hell strahlt.

Der Schatten aus seiner Deckung kommt,

Figuren auf den Boden malt.

 

Leide Töne kommen von fern

Verbreiten ihren hellen Klang.

So wie ein kleiner Stern,

So wie ein Engelsgesang.

 

Ich spüre Sehnsucht tief in mir.

Wie überwind ich nur den Schmerz?

Mein Leben schreit förmlich nach dir.

Mir zerspringt fast das Herz.

 

Doch plötzlich fällt eine Schnuppe nieder

Und hüllt mich in hellen Glanz.

Hoffnung und Zuversicht komme wieder

Und nehmen mir die Angst.

 

Und auch in Zukunft werde ich

Den Glanz der Sterne spüren.

Und wird die Angst mich auch verführen,

Die Schnuppe rettet mich

 

(c) Elisabeth Gatzka, Schülerin

Jahrgangstufe 12


Morgentanz

 

Mein Morgentanz voller Glanz

mit einem Blütenkranz

erfüllt mich innerlich

mit Dankbarkeitsmelodien

 

Meine Füße leicht vor Glück

zeigen mein weiteres Geschick

auf diesem Erdenrund

mit einem Kleid voller Farben bunt

 

Mein Herz ganz offen und weit

meine Arme ausgestreckt breit

so bin ich bereit für den neuen Tag

der mit viel zu geben vermag.

 

(c) Miriam Stern

Studentin, 1. Semester


Gedankenverloren

Kopflos geworden

Ohne eine Antwort von dir

Wortlos geworden

Tausend Lieder im Kopf

Schlaflos jede Nacht

Wartend auf dich

Gedankenverloren

stammle ich

etwas auf das Papier

Der Papierkorb

quillt über

 

Morgen nehme ich dein Lächeln

und male es in mein Herz

 

 

(c) Tobias, Student 6 Semester


Gedicht zur Friedenstaube

 

Viele Kriege auf der Welt,

es geht um Glaube, Macht und Geld.

Wir lassen diese Taube fliegen,

damit Respekt und Akzeptanz siegen.

Wir sind Teile einer neuen Welle,

natürlich geht das nicht auf die Schnelle,

aber wir setzten für Frieden ein Zeichen,

sodass Hass und Gewalt endlich weichen.

Wir wollen versuchen, anderen Hoffnung zu schenken,

auch ihre Meinung bedenken.

Wir wollen in anderen Vertrauen finden,

Konkurrenz und Neid sollen endliche verschwinden.

Wir wollen in einer Gemeinschaft leben

und unseren Mitmenschen Liebe geben!

 

(c) Elias Messinesis,

Schüler, Jahrgangstufe 12


Gedanken fliegen

mein Kopf ist schwer

manchmal leer -

Der Papierkorb trägt

den Unsinn der Nacht

Was trage ich in den Tag hinein

auf meinem Schreibtischpapier?

Gedanken fliegen

mein Kopf ist schwer

manchmal leer -

Examenstermin im Nacken

lähmt meinen Poesiefluss

ohne einen Inspirationskuss

 

Plötzlich tanzt ein Schmetterling

in meinen Studierraum,

ich glaube es kaum,

meine Gedanken bekommen Flügel,

finden Wege auf mein Papier...

 

Svenja Bauer, Studentin, 10. Semester.



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